Termin

Titel:
Kenvakeri presentacija – Buchpräsentation
Kalender:
Volkshochschule der Burgenländischen Roma
Datum:
07.12.2018 19:00 - 22:00
Autor:
Horst Horvath
Kapazität:
Unlimitiert
Teilnehmer:
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Beschreibung


Kenvakeri presentacija – Buchpräsentation

 Gerald Kurdoglu Nitsche – „Steine am Weg“

Samuel Mago - „GLÜCKSMACHER – E Baxt Romani“

 Muschika - Musik: David Samer Trio

 

Samuel Mago - „GLÜCKSMACHER –E Baxt Romani“

13 Kurzgeschichten aus der Welt der Roma, geschrieben in Deutsch undRomanes.

Der Kurzgeschichtenband der Brüder Mago handelt vom Glück der Volksgruppeder Roma. Von einem Glück, das für die Protagonisten des Buches, die wie dieAutoren selbst dem Volk der Roma angehören, im Mittelpunkt steht und oft überLeben und Tod entscheidet. Im Budapest und Wien der letzten 100 Jahre werdendie Geschichten aus der Perspektive der oft verfolgten, größten europäischenMinderheit erzählt. Zwischen magischem Realismus und einer harten Wirklichkeitin Geschichte und Gegenwart wird ein Bild von einer Ethnie gezeichnet, die seitvielen Jahrhunderten Teil der europäischen Gesellschaft ist und die europäischeKultur stark mitgeprägt hat.

Samuel Mago, geboren 1996 in Budapest, lebt seit 2000 in Wien und ist alsSchriftsteller, Journalist, Künstler und Roma-Aktivist tätig. 2015 gewann erden exil-jugend-literaturpreis und im Jahr darauf den Roma-Literaturpreis desPEN-Cubs.

Samuel Mago, geboren 1996 in Budapest, lebt seit 2000 in Wien und ist alsSchriftsteller, Journalist, Künstler und Roma-Aktivist tätig. Er stammt auseiner Roma-familie mit mütterlicherseits jüdischen Wurzeln. 2015 gewann er denexil-jugend-literaturpreis und im Jahr darauf den Roma-Literaturpreis desPEN-Cubs.

 

Gerald Kurdoğlu Nitsche - „Steine am Weg“ Eine Sammlung vonLiteratur, hauptsächlich Gedichte Fahrenden in Europa - wie die Pavee,Travellers in Irland, Sámi in Lappland und Skandinavien sowie Roma und Sintiund Jenische in Europa. Gerald Kurdoğlu Nitsche, geb. 1941 in Wien, ist alsKünstler und Galerist sowie Verleger, EYE, Literatur der Wenigerheiten, undHerausgeber tätig.

Woher kommen Nähe zu und Distanz von den Fahrenden, zunächst einmaletymologisch betrachtet: Unser Wortschatz ließe, lässt erfahren, daraufschließen, dass wir, bzw. unsere Vor- bis Vorvorfahren Fahrende waren, mitihren Gefährten, Lebensgefährt*innen trotz aller Gefahren, Gefährdungunterwegs, dabei sie, ihre Nachfahren und wir erfahren, erfahrener wurden, anErfahrenheit gewannen, Erfahrungsschatz sammeln konnten. Nur die eine Fährte,eine wichtige Erkenntnis bei der Spurensuche, ist uns offenbar fahrlässigverloren gegangen, wenn wir, inzwischen sesshaft geworden, auf unseren Sesselnklebend fahrig werden, Gefahr darin sehen, Fremden, Flüchtlingen, anderenLebensweisen zu begegnen.

Rainer Paul (Gitarre) und David Samer (Gitarre)

 

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