Termin

Titel:
ABGESAGT: Tagung: Zukunft als Bedrohung? Was den Rechtspopulismus so erfolgreich macht
Kalender:
RE.F.U.G.I.U.S.
Datum:
28.03.2020 13:00 - 18:00
Autor:

Kapazität:
Unlimitiert
Teilnehmer:
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Beschreibung


„Das Vergangene ist niemals tot. Es ist nicht einmal vergangen“ William Faulkner

Das Massaker in der Nähedes Kreuzstadls in Rechnitz, bei dem 200 ungarische Juden ermordet wurden, jährt sich heuer zum 75. Mal. Der politische und gesellschaftliche antifaschistische Grundkonsens der Nachkriegszeit ist brüchig geworden.

Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und sogar Rechtsterrorismus sind in Europa längst wieder politische Realität. Fast überall haben sich rechte Parteien in unterschiedlichen Formen und unterschiedlicher Stärke institutionalisiert, in einigen Ländern bestimmen sie die Regierungspolitik mit.

Mit Rassismus und Verschwörungsideologien machen rechtspopulistische Parteien und Bewegungen Stimmung gegen Demokratie, Freiheit und Vielfalt - und gegen Menschen. In der Ideologie der extremen Rechten spielen rassistische Diskurse über Migration, Islam und antifeministische Diskurse eine zentrale Rolle.

Ihr Ziel ist es Ängste zuschüren und immer neue Bedrohungsszenarien zu schaffen – damit wird ein alptraumhaftes Bild der Zukunft erzeugt, vor dem nur die Rezepte der Vergangenheit retten können: Nationalismus, eine Politik der Separation und Abschottung.

Wie lassen sich diese Besorgnis erregenden Tendenzen erklären?

Radikale Gruppierungen nutzen oft alle Möglichkeiten der modernen Kommunikation, um etwa über soziale Medien ihre Ziele darzustellen und neue Mitglieder zu rekrutieren.

Welche Strategien gibt es,um den Gefahren von Rechtsaußen zu begegnen?

 Mag. Dr. GerhardBaumgartner Historiker und Journalist, wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

 Andreas Peham Politikwissenschafter, Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

 Nina Horaczek Politologin, Buchautorin und Politikredakteurin der Wochenzeitung Falter

 Mag.a Hanna Lichtenberger Politikwissenschafterin, Historikerin, Universität Wien

 Moderation: Walter Reiss

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