Termin

Titel:
LANGE NACHT DER MUSEEN
Kalender:
RE.F.U.G.I.U.S.
Datum:
05.10.2019 18:00 - 22:00
Autor:

Kapazität:
Unlimitiert
Teilnehmer:
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Beschreibung

Rechnitz: Erinnerungsweg Jüdisches Leben / Gedenkstätte Kreuzstadl

7471 Rechnitz
www.kreuzstadl.net
+43 664 / 431 28 80


Rundgang „Erinnerungsweg Jüdisches Leben in Rechnitz“ mit Mag.a Eva Schwarzmayer und Dr.in Christine Teuschler

18:00 Uhr: Treffpunkt Eingangstor Jüdischer Friedhof – Herrengasse
Bereits seit dem 15. Jahrhundert dürften Jüdinnen und Juden in Rechnitz gelebt haben. 1676 wird die jüdische Gemeinde von Rechnitz erstmals erwähnt und gilt somit als die älteste jüdische Gemeinde des Südburgenlandes. Ihre Blüte erlebte sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit rund 850 Mitgliedern. In den 1870er Jahren begann die Gemeinde durch stetige Abwanderung in wirtschaftlich attraktivere Gebiete und Städte zu schrumpfen. 1938 lebten noch 125 Jüdinnen und Juden in Rechnitz. Sie alle wurden von den Nationalsozialisten vertrieben oder deportiert. Die meisten von ihnen wurden ermordet.
Der Erinnerungsweg mit 10 Schautafeln macht Orte einstigen jüdischen Lebens für die lokale Bevölkerung und Besucherinnen und Besucher der Region begeh- und erfahrbar.

Gedenkstätte Kreuzstadl
21:00 Uhr: Kreuzstadlareal – Gedenkstätte Kreuzstadl mit open air Dokumentation-- und informationsbereich
Auf freiem Feld in der Nähe des Kreuzstadls wurden in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 ca. 180 ungarische jüdische Zwangsarbeiter ermordet. Der Informations- und Dokumentationsbereich zeigt auf Schautafeln, wie es dazu kam.
Informationen über die Opfer des Südostwallbaus finden Sie bei der Gedenkstätte Kreuzstadl.
Inhaltliche Schwerpunkte: Ort der Trauer und Erinnerung / Das Judentum im heutigen Ungarn und Burgenland / Der „Südostwallbau“ / Jüdinnen und Juden beim „Südostwallbau“ / Tatorte / Tatort Kreuzstadl / Lebensgeschichten / Das Massaker vor Gericht / Das Mahnmal Kreuzstadl